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Geld sparen ohne Verzicht mit dem 2-Konten-Modell

Das 2-Konten-Modell hilft dir langfristig und ohne großen Verzicht deine (Spar-)Ziele zu erreichen. Dabei ist es super simpel umzusetzen und leicht verständlich.


Um mit dem 2 Konten Modell zu starten brauchst du… Trommelwirbel… zwei Konten – no shit Sherlock! Das erste Konto ist dein Girokonto. Da du das in der Regel schon hast, fällt hier kein Aufwand für die Einrichtung an.

Das zweite Konto kann ein Tagesgeldkonto sein, auf dass du ein paar Prozent Zinsen bekommst, oder auch ein weiteres Girokonto, das es bei vielen Direktbanken kostenlos gibt. Mein Zweitkonto habe ich bei der DKB, da ich hier neben einem kostenlosen Girokonto auch noch eine kostenlose Kreditkarte mit attraktiven Reise-Benefits bekomme. Das Einrichten eines Kontos bei einer Direktbank ist heute sehr einfach möglich und geht dank Online-Ident Verfahren bequem von zu Hause. Jetzt hast du also zwei Konten: Soweit so gut.

Der Clou des 2-Konten-Modells ist es nun diese zwei Konten in zwei Kategorien einzuteilen:

  1. Konsumkonto
  2. Sparkonto

Was passiert auf dem Konsumkonto?

Das Konto, auf dem dein Gehalt eingeht, ist dein Konsumkonto. Das heißt hiervon zahlst du am Monatsanfang erstmal direkt all deine Fixkosten. Das sind zum Beispiel die Miete, Nebenkosten, Internet, Handy und Versicherungen. Die Fixkosten solltest du immer direkt zu Beginn des Monats zahlen, da dies die wichtigsten Ausgaben für den Erhalt deines Lebensstandards sind.


Überweise direkt zum Monatsanfang Geld auf dein Sparkonto

Danach überweist du zu Beginn jeden Monats, am besten per Dauerauftrag, Geld vom Konsumkonto auf dein Sparkonto. Es ist extrem wichtig, dass du das Geld, das du monatlich sparen möchtest, direkt nach deinem Gehalteingang auf dein Sparkonto überweist und nicht erst Wochen später! „Pay yourself first!“ ist der Begriff dafür in der Finanzbranche. Bevor du dein Geld in Konsumgüter investierst, investierst du erst einmal in dich selbst und deine Träume. Langfristig ist das nämlich definitiv die beste Geldanlage. Durch den Pay yourself first Ansatz vermeidest du den Fehler, den die meisten Menschen bei ihren missglückten Sparversuchen machen: Sie legen nur das zurück, was am Ende des Monats noch übriggeblieben ist. Hast du dein Budget im Laufe des Monats aber doch mal etwas zu sehr gedehnt, dann bleibt ja nichts mehr zum Sparen übrig. Mithilfe des 2-Konten-Modells hebelst du diesen Teufelskreislauf aus. Dadurch, dass du zuerst Geld auf dein Sparkonto überweist, lebst du folglich den ganzen Monat über von dem Restbetrag, der jetzt noch auf dem Konsumkonto übrig ist.


Geld sparen ohne Verzicht

Du siehst: Die 2-Konten-Strategie ist wirklich simpel und funktioniert vor allem als psychologischer Trick. Du brauchst keine Selbstkasteiung und zwanghaft geizigen Verzicht. Die Dinge, die du nicht kaufst, weil du das Sparen zu deiner ersten Priorität gemacht hast und das Geld nun bereits auf deinem Sparkonto liegt, werden Dinge sein, die dir eigentlich auch gar nicht so wichtig sind.

Natürlich ist es wichtig, dass du deine Sparrate richtig festlegst. Wenn du direkt 40% deines Einkommens auf dein Sparkonto überweist, wirst du dich durchaus einschränken müssen. Und das ist ja nicht Sinn der Sache. Taste dich lieber langsam an den für dich passenden Betrag ran. Dafür solltest du dir zunächst einen Überblick über deine monatlichen Ein- und Ausgaben verschaffen und dir überlegen in welchem Zeithorizont du dein Sparziel erreicht haben möchtest.

Titelbild von Johannes Plenio auf Pixabay

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